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| Veröffentlicht am 21. März 2024

Loslassen lernen, mit diesen 4 Tipps

Kennen Sie den Gedanken, dass manchmal alles zu viel wird und Ihnen das Leben unendlich schwer vorkommt? Wir halten oft an Dingen, Denk- und Verhaltensweisen fest, die Druck und Enge produzieren. Hier kommen ein paar Anregungen, die Ihnen beim Loslassen helfen können:

Hohe Ansprüche und Perfektionismus

Ziehen Sie Bilanz und schauen Sie, ob das, was Sie sich vornehmen auch tatsächlich machbar ist. Multitasking ist ein Mythos, der uns suggeriert, mehr machen zu können, als wir eigentlich können. Wir haben maximal 100 % an Energie, die wir einsetzen können, und keine 110% oder gar mehr. Das zu akzeptieren und dementsprechend zu handeln kann schon viel Erleichterung schaffen.

Ständige Vergleiche

„Warum gelingt meiner Freundin immer alles und mir nicht!?“: Wir vergleichen uns ständig mit unseren Mitmenschen – bewusst oder unbewusst. Es ist wichtig, zu erkennen, dass die Oberfläche, auf der wir uns mit anderen vergleichen, oft nur einen kleinen Teil ihrer Realität zeigt. Ebenso wichtig ist, dass unser Wert nicht davon abhängt, wie erfolgreich oder perfekt wir im Vergleich zu anderen sind. Jeder von uns hat seine eigenen Talente, Träume und Ziele, und es ist vollkommen in Ordnung, sein eigenes Tempo zu gehen und seinen eigenen Weg zu finden.

Selbstmitgefühl statt Selbstkritik

Viele von uns machen sich täglich zum Opfer ihrer eigenen Selbstkritik, die oft gnadenlos ist. Das kostet Energie, Selbstwert und schließlich Lebensfreude. Wir bringen Aufgaben nicht oder sehr verzögert zu Ende, da wir uns immer wieder in Selbstzweifeln verhaften. Am Ende geben Sie doch das Beste, was Ihnen möglich ist und das zählt! Seien Sie sich selbst ein:e gute:r Freund:in und führen Sie sich das regelmäßig vor Augen.

Voller Terminkalender

Immer im Stress und keine Zeit zum Durchatmen – Vielleicht erkennen Sie, dass ein paar Termine weniger auch schon genug gewesen wären? Manchmal geht es nicht anders, aber in den meisten Fällen eigentlich doch. Wenn wir ehrlich zu uns sind, ist da oft eine Angst, nicht genug zu machen und nicht genug zu sein. Dies ist ein Trugschluss, der sich in unserem beschleunigten Leben manifestiert hat. Wenn Sie die Woche planen, erinnern Sie sich daran, dass nicht alles sofort erledigt werden muss und versuchen Sie Prioritäten zu setzen.

Wenn Sie sich in dem ein oder anderen Punkt wiedererkannt haben, probieren Sie Stück für Stück loszulassen. Das geht nicht von heute auf morgen, bleiben Sie geduldig und versuchen Sie sich und Ihr Wohlbefinden mit jedem Tag ein bisschen mehr zu priorisieren.

Ihr Novego-Team

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