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| Veröffentlicht am 21. Juli 2023

Albträume? Woher sie kommen und was helfen kann!

Los! Renn! Irgendwo verstecken. Sie holen uns ein, kommen näher. Kein Entkommen. Sie sind … da! Und plötzlich reißt es einen aus dem Schlaf. Wo bin ich, was ist passiert? Alles nur ein Traum…

Vielleicht kennen Sie das auch? Ein Albtraum unterbricht die Nacht und hinterlässt starke Gefühle. Oftmals ist gar nicht einzuordnen, was gerade im Schlaf passiert ist. Albträume können stark verunsichern und ängstigen, manchmal sogar Sorgen wecken. Hier erfahren Sie, was es mit Albträumen auf sich hat und was Sie dagegen tun können.

Fast jeder von uns erlebt Albträume im Laufe seines Lebens. Knapp 5 – 10 % der gesunden Erwachsenen sind von wiederkehrenden Albträumen betroffen, erkrankte oder traumatisierte Menschen erleben Albträume noch viel häufiger. Frauen, Kinder und Jugendliche sind dabei öfter betroffen als Männer. Sind Albträume ständige Begleiter in der Nacht, kann es zu Schlafstörungen, Wut, Ekel, Leistungsabfall, Ängsten und Depressionen kommen. Bei anhaltenden Albträumen mit wiederkehrendem Inhalt ist es wichtig, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Aber warum ist das eigentlich so? Warum träumen wir manchmal so schlecht? Gute Nachricht vorweg: Albträume haben zunächst eine Schutzfunktion und tun uns letztlich sogar gut.

Meist liegen Albträumen harmlose Erlebnisse zugrunde, wie bspw. dem Erleben von Filmen, PC-Spielen oder Büchern. Bei Träumen ohne erkennbare Ursache sind die Trauminhalte rein fiktiv. Albträume treten zudem häufiger in stressigen oder belastenden Situationen auf, in denen wir mit starken oder unangenehmen Gefühlen konfrontiert werden. Unser Unterbewusstsein verarbeitet unsere Erlebnisse, Emotionen und Ängste im Schlaf, macht uns außerdem darauf aufmerksam, mit der Situation umzugehen. Indem wir mit unseren Ängsten konfrontiert werden, können wir also lernen, wie wir in der Realität besser damit umgehen. Albträume können also eine Art Training für die Psyche sein.

Das kann Ihnen im Umgang mit Albträumen helfen:

  • Medien bewusst auswählen
  • Stress reduzieren
  • Traumtagebuch führen und schlimme Elemente durch weniger bedrohliche ersetzen und das Ende des Traums verändern. Verfolgt Sie nachts eine dunkle, große Gestalt, dann stellen Sie sich die Gestalt klein, bunt und friedlich vor. Wenn Sie es sich immer und immer wieder vor Augen führst, können Sie es irgendwann in Ihren Träumen umsetzen
  • Luzides Träumen (ist ein Traum, bei dem der Träumer sich dessen bewusst ist, dass er träumt. Bei dieser Art kann der Träumer seinen Traum aktiv beeinflussen) erlernen

Ihr Novego Team

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